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Die städtische Wohnbaugesellschaft hat als Kontrast zu einem Überangebot an hochpreisigen Neubauwohnungen eine kostengünstige Wohnanlage mit 47 Wohnungen geschaffen, die auch soziale Projekte integriert. Zusammen mit der örtlichen Bauleitung wurde in einem Wettbewerbsverfahren eine Lösung entwickelt, die aus vier einzelnen Häusern mit gemischten Wohnungsgrößen, oberirdischen Parkmöglichkeiten und einer Teilunterkellerung besteht.

Auf dem begrenzten Grundstück entstanden zudem Kinderspielflächen, intime Wohnhöfe mit freiem Blick auf den offengelegten Flusslauf des Neckars sowie eigens angelegte Bienenweiden, die gemeinsam eine hohe Freiraumqualität bieten.

Die vier nahezu baugleichen Häuser ermöglichten einen hohen Grad an serieller Vorfertigung. Ein Stahlbetonskelett wurde mit Außenwänden in Holzrahmenbauweise ausgefacht. Die Fassaden erhielten außen eine vertikale Holzverschalung und innen eine mit Gipskarton verkleidete Installationsschicht. Allgemeine Abstellräume wurden oberirdisch angeordnet und schützen die Wohnhöfe vor Einblicken.

  • Adresse

    Landhausstraße / Talstraße, Villingen-Schwenningen

  • Wettbewerb

    2013, 1.Rang, Mehrfachbeauftragung

  • Realisierung

    2014-2017

  • Auftraggeberin

    Wohnungsbaugesellschaft Villingen-Schwenningen

  • Planungsumfang

    LPH 1-6

  • Nutzung

    Sozialer Wohnungsbau

  • Zusammenarbeit

    Martin - Architektur, Blank Landschaftsarchitekten (Freiraumplanung)

  • Fotografie

    Nicolai Rapp

  • Team

    Freimut Jacobi, Florian Roth, Susanne Schwarz, Wolfgang Schwarz u.a.

  • Auszeichnungen

    Deutscher Bauherrenpreis 2018

  • Presse

    "KONZEPT: Welche Wohnungen brauchen wir?" herausgegeben von AKBW 2018